Wappengenehmigung/ -annahme: 14.04.1966wappen
Flaggengenehmigung/ -annahme: 27.05.2004
Entwurfsautor: Lippert, Wilhelm Horst, Brunsbüttel

Wappenfiguren:

• Eichenzweig
• Göpel
• Kleeblatt
• Wellenfaden

Wappenbeschreibung:

In Gold ein roter Göpel, begleitet links von einem dreiblättrigen blauen Eichenzweig,rechts von einem blauen Kleeblatt, unten von drei durchgehenden blauen Wellenfäden.

Historische Begründung:

Ladelund, als Bauerndorf gegründet, wird 1552 erstmals erwähnt. Der Ortsname ist dänischen Ursprungs, zusammengesetzt aus den Bestandteilen "lade" in der Bedeutung von "Scheune" und "lund" gleichbedeutend mit "Wald". Demzufolge ist der Eichenzweig als eine bildliche Umsetzung der Ortsbezeichnung zu verstehen. Wie viele andere Siedlungen im Land ist auch Ladelund durch Rodung inmitten eines Waldgebietes entstanden. Davon zeugen noch heute bei Bodenbearbeitung freigelegte, fossile Baumstubben. Das Kleeblatt im Wappen deutet als Symbol auf die bäuerliche Nutzung der Dorfflur hin. Der für Weiden und Äcker urbar gemachte Boden wurde seit dem 19. Jh. durch das Verfahren des Mergelns in seinem Ertrag gesteigert. Aus Mergelkuhlen sind auf der Feldmark drei Seen entstanden, die im Wappen von den drei Wellenfäden repräsentiert werden. Als Nebenprodukt aus der Bodenkultivierung hervorgegangen, haben die Seen heute einen hohen Freizeitwert. Der rote Göpel ist die stilisierte Wiedergabe eines Hausgiebels und damit als Bauernhaus oder, im Hinblick auf den Ortsnamen, als Scheune anzusehen. Die goldene Schildfarbe betont noch einmal die landwirtschaftliche Struktur und die Ernteerträge. Die Farbgebung insgesamt weist auf die Lage der Gemeinde im Kreis Nordfriesland hin.

Flaggenbeschreibung:

Auf gelbem Flaggentuch die Figuren des Gemeindewappens in flaggengerechter Tinktur.

Die Flagge der Gemeinde kann beim Bürgermeister käuflich erworben werden.

Quelle: Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein